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mehr zur Internationalen
Konferenz gegen Krieg und Besatzung in Beirut
Reader, mehrteilig (PDF)
Detaillierte Inhaltsübersicht
1. Einleitung
2. Beirut Konferenz 2006 - Stimmen aus dem Libanon
3. Libanesische Oppositionsbewegung „Wir
haben unsere Tränen satt“ Hunderttausende Libanesen verlangen
den Rücktritt der Regierung und freie Wahlen.
Irmgard Wurdack sprach in Beirut mit Aktivisten der Oppositionsbewegung
4. Déconstruction à la libanaise Politische
Konfliktlinien im Libanon verlaufen anders, als es die Berichterstattung
vermuten lässt.
Von Sophia Deeg
5. Ausblick:
Einladung Kairokonferenz 2007, sowie ein
Konferenzbericht von
2006
Fotogalerie
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Reader zum Libanon
Zur "Internationalen Konferenz gegen Krieg und Besatzung",
die vom 16. bis 19. November 2006
in Beirut stattfand, fuhren auch einige Vertreter der Friedensbewegung
und der Linken aus Deutschland.
Sophia Deeg (Autorin/Journalistin), Regina Sternal (WASG, Berlin-Mitte) und Irmgard Wurdack (Linksruck
Redaktion) führten zahlreiche Interviews mit internationalen Gästen bei
der Konferenz, sowie mit Aktivisten aus dem Libanon selbst und stellten daraus einen Reader zusammen.
Stimmen aus dem Libanon:
Informationen, Hintergründe und Analysen
zusammengestellt
von Sophia Deeg, Regina Sternal und Irmgard Wurdack,
Januar 2007
Einleitung
Im Libanon
fand vom 16. bis 19. November 2006 eine Internationale Konferenz gegen
Krieg und
Besatzung statt. 300 Delegierte aus 20 Ländern des Nahen Ostens, aus
Europa,
Nord- und Südamerika und Asien haben sich in Beirut getroffen. Die
Breite der
Bewegung spiegelte sich unter den Teilnehmern wider: Von jungen
Antiglobalisierungsgruppen, Kommunisten, Gewerkschaftern,
Hisbollah-Mitgliedern
und sozialen Hilfsorganisationen.
Im Libanon
sowie in vielen Ländern des Nahen Ostens entstehen breite Bewegungen
gegen
Krieg, Unterdrückung und neoliberale Globalisierung. Delegierte der
Friedensbewegung und der Linken aus Deutschland haben in Beirut
mögliche
Bündnispartner im Widerstand gegen die militärische Neuordnung des
Nahen und
Mittleren Ostens kennen gelernt.
Mit dem
Libanoneinsatz der Bundeswehr gibt es zum ersten Mal in der deutschen
Nachkriegsgeschichte nicht nur deutsche Waffen sondern auch deutsche
Truppen in
der Region. Damit wird Deutschland zur potentiellen Kriegspartei an der
Seite
Israels und der USA.
Mit dem
vorliegenden Reader möchten wir – in der Hoffnung auf eine stärkere
Vernetzung
der weltweiten Antikriegsbewegungen – dazu beitragen, Kriegsgegner in
Deutschland mit den Bewegungen im arabischen Raum bekannt zu machen.
Dazu haben
wir folgendes zusammengestellt:
- Informationen über die
aktuelle Situation im Libanon
- Hintergründe, die kaum
bis gar nicht in den Mainstream-Nachrichten zu finden sind
- Interviews mit
internationalen Gästen bei der Konferenz, sowie mit Aktivisten aus dem
Libanon selbst
- eine Fotogalerie
Als
Ausblick für das Jahr 2007 möchten wir Euch einladen zur
internationalen
Konferenz gegen Krieg und neoliberale Globalisierung, die vom 29. März
bis 1.
April in Kairo stattfinden wird. Bei der ersten Kairo-Konferenz im
Dezember
2002 haben 400 Delegierten aus 20 Ländern teilgenommen.
Mit dabei waren Ahmed Ben Bella, der erste
Staatspräsident Algeriens und einst Anführer des Widerstandes gegen die
französische
Kolonialmacht, bekannte Kriegsgegner aus Ägypten wie der Regisseur
Yussuf
Schahim, Ramsey Clark, ehemaliger Generalstaatsanwalt / Justizminister
der USA
und Begründer des International Action Center, Christoph Aguiton von
Attac
Frankreich sowie Walden Bello, George Galloway, Hans von Sponeck und
Denis
Halliday, die unter Protest zurückgetretenen Leiter des
UNO-Hilfsprogramms für
den Irak. Mittlerweile fand im März 2006 die vierte Kairo-Konferenz mit
1500
Teilnehmern aus über 20 Ländern des Nahen Ostens, Europa, Nordamerika
und Asien
statt.
Weitere
Informationen zu möglichen Bündnispartnern im Libanon, in Ägypten und
anderen
Ländern des Nahen und Mittleren Ostens vermitteln euch gerne:
- Irmgard Wurdack: Irmgard_wurdack(a)gmx.de
- Sophia Deeg: Sophia_deeg(a)yahoo.de
- Regina Sternal:
r.sternal(a)gmx.de
Inhaltsübersicht
Der Reader besteht aus fünf Teilen:
1. Einleitung (Druckversion)
2. Beirut Konferenz 2006 - Stimmen aus dem Libanon
- "Wir müssen das Schweigen brechen"
Michèle Sibony, Delegierte der Organisation Europäische Juden für
einen gerechten Frieden in Nahost (EJJP) erklärt warum sie zur Konferenz
nach Beirut gekommen ist
- "Die libanesische Regierung hilft nur den Unternehmern"
Ola Ataya, Psychologin ist seit dem Waffenstillstand in einem
psycho-sozialen Projekt der libanesischen Hilfsorganisation Samidoun in
Südbeirut aktiv und spricht über die Situation der Familien dort
-
"Die Hisbollah sollte die Regierung stürzen"
Ghassan Makarem, Sozialist
und in der schwul-lesbischen Menschenrechts- organisation Helem aktiv, die
sich der Hilfsorganisation Samidoun angeschlossen hat über die Entstehung
und die Aktivitäten von Samidoun
- " Wir kämpfen für die Befreiung der Frauen"
Dr. Zeinab al-Saffar, Professorin für Englisch an der
Libanesischen Universität in Beirut und Journalistin des
englischsprachigen Nachrichtenprogramm des Fernsehsenders al- Manar der
Hisbollah über die Situation der Frauen in der Hisbollah und in der
libanesischen Gesellschaft
-
Nach 50 Jahren immer noch auf der Flucht
10.000 Menschen leben heute im
palästinensischen Flüchtlingslager „Sabra und Schatila“ in
West-Beirut. Regina Sternal sprach im Lager mit zwei Sozialarbeitern
- Die Regierung hat ihre Legitimität verloren
Zwei Mitgliedern der
Kommunistischen Partei Libanon (KPL) über die Gründe für die
Krise der libanesischen Regierung und die Politik der Hisbollah
- "Wir sind keine Terroristen"
Ibrahim Mousawi, Chefredakteur von al-Intiqad, einer Wochenzeitung
der Hisbollah über den Widerstand der Hisbollah und der libanesischen
Bevölkerung gegen die israelische Armee
3. Libanesische Oppositionsbewegung „Wir
haben unsere Tränen satt“ Hunderttausende Libanesen verlangen
den Rücktritt der Regierung und freie Wahlen.
Irmgard Wurdack sprach in Beirut mit Aktivisten der Oppositionsbewegung
4. Déconstruction à la libanaise Politische
Konfliktlinien im Libanon verlaufen anders, als es die Berichterstattung
vermuten lässt. Von Sophia Deeg
5. Ausblick:
Einladung Kairokonferenz 2007, sowie ein
Konferenzbericht von
2006
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